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Vermittlungsbörse für "Wasserhäuschen" geht online

Gastgewerbe Vermittlungsbörse für "Wasserhäuschen" geht online

Sogenannte Wasserhäuschen gehören zu Frankfurt wie der Apfelwein und die Grüne Soße. Gegen das Sterben der Trinkhallen setzt sich die Initiative "Linie 11" ein, die am Freitag mit einer neuen Vermittlungsbörse online ging.

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«Linie 11» will die Wasserhäuschen retten.

Quelle: Daniel Reinhardt/Archiv

Frankfurt/Main. Wer für seine Trinkhalle einen Nachfolger sucht, kann sein Gesuch eintragen. Und wer ein "Wasserhäuschen" betreiben will, sieht auf der Internetseite, welche Ladenlokale gerade zur Verfügung stehen.

Seit nun zwei Jahren engagiert sich die "Linie 11" gegen das Sterben der "Wasserhäuschen". Immer wieder erreichten die Initiative Anfragen nach leeren Trinkhallen. "Da uns jedoch bisher eine Übersicht gefehlt hat, kamen wir auf die Idee mit der Büdchenbörse", sagt Frederick Löbig von der "Linie 11". In Kürze soll auch eine Liste mit häufig gestellten Fragen und Antworten zum Pachten und Betreiben eines "Wasserhäuschens" online gehen.

Im Frankfurter Stadtgebiet gibt es laut "Linie 11" derzeit noch gut 300 Trinkhallen. Mitte der 1970er seien es noch 800 gewesen.

dpa

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