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Vergewaltigung von 72-Jähriger in Gartenhütte: Angeklagter schweigt

Prozesse Vergewaltigung von 72-Jähriger in Gartenhütte: Angeklagter schweigt

Weil er eine 72-Jährige in der Hütte ihres Kleingartens vergewaltigt haben soll, steht ein Gelegenheitsarbeiter seit Donnerstag vor dem Frankfurter Landgericht.

Frankfurt/Main. Am ersten Verhandlungstag äußerte sich der 40-jährige nur zu seinen persönlichen Daten, ansonsten schwieg er. Das Opfer berichtete, der Mann habe sie im November vergangenen Jahres überrascht, als sie am Mittag gerade in den Garten gekommen war. Er bedrohte sie mit einem Messer und missbrauchte sie. Dabei hinterließ er gentechnische verwertbare Spuren. Zehn Tage später wurde der Mann in Berlin festgenommen.

Die verwitwete Rentnerin schilderte als Zeugin, wie sehr sie auch drei Monate nach der Tat noch unter dem Vorfall leide und deshalb psychologische Hilfe in Anspruch nehmen müsse. "Der Garten ist für mich seither tabu", sagte sie. Der Prozess soll am 27. Februar mit der Vernehmung eines Gutachters fortgesetzt werden.

dpa

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