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Verbraucherzentrale rät zu Stromtarifwechsel

Verbraucher Verbraucherzentrale rät zu Stromtarifwechsel

Die Verbraucherzentrale Hessen rät zum Wechsel beim Stromtarif weg von der Grundversorgung - warnt aber zugleich vor Billiganbietern. Diese lockten meist mit hohen Bonuszahlungen und Rabatten im ersten Jahr, seien vom zweiten Jahr an aber oft deutlich teurer als Tarife im mittleren Preissegment.

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Auf einem Stromzähler werden die bisher verbrauchten Kilowattstunden angezeigt.

Quelle: Jens Büttner/Archiv

Frankfurt/Main. Das geht aus einem stichprobenartigen Vergleich von Stromtarifen für Ein- und Vier-Personen-Haushalte in Kassel, Frankfurt und Darmstadt hervor, den die Verbraucherzentrale (VZH) am Donnerstag vorstellte.

Demnach lassen sich mit einem Wechsel vom Grundversorger zu einem Anbieter im mittleren Preissegment dauerhaft einige hundert Euro pro Jahr einsparen. Auch Ökostrom-Anbieter seien oft günstiger als der Grundversorgungstarif , erklärte VZH-Experte Peter Lassek. Die Stichprobe wurde vom 28. August bis 11. September erhoben, untersucht wurden je ein Grundversorger, ein von ihm angebotener Sondervertrag, zwei Tarife im mittleren Preissegment, ein Ökostrom- und zwei Billiganbieter.

Wer als Kunde des örtlichen Grundversorgers noch nie gewechselt hat, solle mit ihm zumindest einen Sondervertrag abschließen, empfiehlt die Verbraucherzentrale. Laut Bundesnetzagentur waren 2013 noch 34 Prozent aller Haushalte Kunden des Grundversorgers ohne Sondervertrag, 45 Prozent hatten bei ihm einen solchen Tarif abgeschlossen, 21 Prozent waren nicht mehr in der Grundversorgung.

dpa

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