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Verbotene Böller bei WM-Endspiel: 500 Euro Strafe für Fußball-Fan

Prozesse Verbotene Böller bei WM-Endspiel: 500 Euro Strafe für Fußball-Fan

Weil er während der Übertragung des Fußball-WM-Endspiels einen verbotenen Böller in der Frankfurter Commerzbank Arena gezündet hat, ist ein 24 Jahre alter Student am Dienstag vom Amtsgericht Frankfurt zu 500 Euro Geldstrafe (50 Tagessätze) verurteilt worden.

Frankfurt/Main. Der Angeklagte hatte am 13. Juli beim "Public Viewing" einen Böller gezündet, der in Deutschland gegen die Bestimmungen des Sprengstoffgesetzes verstößt. Nach seiner Festnahme entdeckte die Polizei in seinem Rucksack sieben weitere Böller sowie sechs ebenfalls illegale "Bengalo"-Fackeln.

Vor Gericht sprach der Angeklagte von einer "hirnrissigen Aktion". Er wisse auch nicht, warum er eigentlich die Böller vor dem Stadion gekauft habe. Der Amtsrichter wies auf die besondere Gefährlichkeit der Kracher hin, die deshalb nicht in Deutschland zugelassen seien. Weil der Student nur über minimale Einkünfte verfügt, setzte das Gericht die Höhe des Tagessatzes auf zehn Euro herunter. Der ursprünglich gegen ihn ergangene Strafbefehl hatte noch auf 15 Euro gelautet (750 Euro Geldstrafe).

dpa

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