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Urteil zu Räumungsklage in Sachen Rennbahn vertagt

Prozesse Urteil zu Räumungsklage in Sachen Rennbahn vertagt

Die Rechtsstreitigkeiten um die Frankfurter Rennbahn ziehen sich weiter in die Länge. Das Landgericht Frankfurt konnte am Dienstag nicht wie geplant das Urteil zu einer Räumungsklage der Stadt gegen den Renn-Klub verkünden.

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Die Zuschauertribüne des Renn-Klubs neben der Galopprennbahn.

Quelle: Alexander Heinl/Archiv

Frankfurt/Main. Wenige Minuten vor dem geplanten Termin legte ein Anwalt des Renn-Klubs Rechtsmittel gegen einen Beschluss des Oberlandesgerichts ein, das zuvor einen Befangenheitsantrag gegen einen Richter der Zivilkammer am  Landgericht abgelehnt hatte. Nun muss sich das Oberlandesgericht erneut mit dem Befangenheitsantrag befassen, das Landgericht vertagte die Urteilsverkündung zur Räumungsklage daher auf den 16. Dezember.

Zum Jahreswechsel will die Stadt Frankfurt das Gelände an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) übergeben, damit dort ein über 100 Millionen Euro teures Leistungszentrum entstehen kann. Die Streitigkeiten zwischen dem Renn-Klub, der Stadt sowie der stadtnahen Betreibergesellschaft beschäftigen mittlerweile mehrere Gerichte in einer Reihe von Prozessen.

Am 5. Dezember soll es vor dem Landgericht außerdem um die Kündigung des ursprünglich bis 2024 laufenden Nutzungsvertrages gehen. Der Frankfurter Renn-Klub besteht darauf, das Gelände bis zum Ablauf des Vertrages nutzen zu können.

dpa

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