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Urteil wegen Betrugs mit Daten von Politikern

Urteile Urteil wegen Betrugs mit Daten von Politikern

Um nach eigenen Worten als Autist Geld für einen Therapiehund zu bekommen, hat ein Internetbetrüger mit Hilfe persönlicher Daten von Politikern mehrere tausend Euro erbeutet.

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Kurt Beck (SPD).

Quelle: Maja Hitij/Archiv

Neuwied. Das Amtsgericht Neuwied verurteilte den 27-Jährigen am Donnerstagabend wegen Computerbetrugs und digitaler Urkundenfälschung zu zwei Jahren Haft auf Bewährung, wie ein Gerichtssprecher am Freitagmorgen mitteilte.

Nach Überzeugung des Gerichts hatte der Mann Internetdaten von rheinland-pfälzischen und hessischen Landtagsabgeordneten sowie von anderen Politikern genutzt. Damit eröffnete er Konten bei einem Online-Bezahldienst, erwarb kleine Telefonguthaben bei einem Mobilfunkanbieter und verkaufte diese billiger an Dritte. Der Schaden für den Online-Bezahldienst belief sich auf mehrere tausend Euro.

Laut Generalstaatsanwaltschaft Koblenz versuchte der geständige 27-Jährige seine Masche wohl auch bei der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer, ihrem Vorgänger Kurt Beck (beide SPD), Hessens Regierungschef Volker Bouffier (CDU) und dem Grünen-Fraktionschef im Bundestag, Anton Hofreiter - jedoch jeweils vergeblich. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

dpa

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