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Urteil um Nutzung von Frankfurter Rennbahn verschoben

Prozesse Urteil um Nutzung von Frankfurter Rennbahn verschoben

Das Urteil im Prozess über die künftige Nutzung des Frankfurter Galopprennbahn-Geländes lässt auf sich warten: Die für kommenden Dienstag geplante Entscheidung in dem Rechtsstreit ist auf den 7. November verlegt worden, wie ein Sprecher des Frankfurter Landgerichts am Freitag mitteilte.

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Die Zuschauertribüne neben der Galopprennbahn in Frankfurt am Main.

Quelle: Alexander Heinl/Archiv

Frankfurt/Main. Als Grund nannte er Unklarheiten über die Zuständigkeiten der jeweiligen Zivilkammern. Das Präsidium des Gerichts müsse die Akten daher abschließend prüfen.

In dem Verfahren geht es um die Kündigung des ursprünglich bis 2024 laufenden Nutzungsvertrages. Der Frankfurter Rennklub beharrt darauf, das Gelände bis zum Ablauf des Vertrages nutzen zu können. Die Kommune hält es dagegen für möglich, aus dem Vertrag aussteigen zu können, so wie es im Einklang mit der Rennbahn-Betreibergesellschaft geschehen sei.

Die Streitigkeiten zwischen dem Rennklub, der Stadt sowie der stadtnahen Betreibergesellschaft beschäftigen mittlerweile mehrere Gerichte in einer Reihe von Prozessen. Die Stadt wirft dem Rennklub daher vor, auf Zeit zu spielen, um die zum Jahreswechsel vorgesehene Übergabe des Geländes an den Deutschen Fußballbund zu verhindern. Der DFB will dort ein über 100 Millionen Euro teures Leistungszentrum errichten.

dpa

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