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Urteil: PC-Maus kann keinen Tennisarm auslösen

Prozesse Urteil: PC-Maus kann keinen Tennisarm auslösen

Der Klick mit der Computermaus kann nach einem Urteil des Hessischen Landessozialgerichts keinen Tennisarm auslösen. Auch bei häufigem Scrollen und Klicken im Beruf ist die Erkrankung "Tennisellbogen" nicht ursächlich auf eine PC-Tätigkeit zurückzuführen, wie die Richter in einem am Mittwoch in Darmstadt veröffentlichten Urteil entschieden.

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Durch die Maus bekommt man keinen Tennisarm.

Quelle: Sebastian Kahnert/Archiv

Darmstadt. Demnach gelte ein Tennisarm auch nicht als Berufskrankheit.

Ein Mann aus Frankfurt hatte seine Schmerzen an Ellbogen, Unterarm und Handgelenk auf seine Büroarbeit zurückgeführt. Er forderte die Anerkennung seiner Beschwerden als Berufskrankheit. Die Berufsgenossenschaft lehnte den Antrag des 51-Jährigen ab. Gutachter bestätigten, ein Tennisellbogen könne nur durch Tätigkeiten mit bestimmten Bewegungsmustern wie beispielsweise beim Klavierspielen, Hämmern oder eben Tennis spielen ausgelöst werden.

Bei der Arbeit mit der Computermaus sei die Bewegungsfrequenz jedoch viel geringer und die benötigte Kraft minimal. Die Richter schlossen sich in ihrem Urteil dieser Argumentation an.

dpa

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