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Unschuldbeteuerung auch im zweiten Prozess um einen Mord

Prozesse Unschuldbeteuerung auch im zweiten Prozess um einen Mord

Ein Toter, zwei Mord-Prozesse in Darmstadt - erst gegen einen Mann, jetzt gegen eine Frau. Im ersten Verfahren wegen eines erschlagenen Geschäftsmannes im Odenwald musste sich das Schwurgericht Darmstadt auf Indizien stützen, und auch im zweiten Prozess wird die Unschuld beteuert.

Darmstadt. Dieses Verfahren zieht sich jetzt seit viereinhalb Monaten hin. Doch bald könnte es zu einem Urteil kommen.

Die 49 Jahre alte Angeklagte bestreitet dabei den Vorwurf, ihren damaligen Liebhaber dazu angestiftet haben, im Dezember 2009 ihren Ehemann (59) im südhessischen Fürth-Ellenbach zu erschlagen, wie das Landgericht mitteilte. Mit einem Ende des Verfahrens wird im März gerechnet. Hintergrund der Tat: Der vermögende Ehemann soll Geld auf die Seite geschafft haben, um seinerseits mit einer Geliebten ein neues Leben zu beginnen.

Der Ex-Liebhaber der Angeklagten sitzt im Gefängnis. Im Sommer 2011 hatte das Darmstädter Gericht den damals 44-jährige wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Er hatte seinem Opfer laut Urteil mit einer Art Holzknüppel den Schädel zertrümmert. Der Verurteilte belastete dann seine ehemalige Geliebte, Ermittlungen brachten die Frau vor Gericht.

dpa

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