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Unfallstation in Klinik Gelnhausen nach Norovirus wieder in Betrieb

Notfälle Unfallstation in Klinik Gelnhausen nach Norovirus wieder in Betrieb

Die wegen einer Norovirus-Infektion vorübergehend geschlossene Unfallstation in den Main-Kinzig-Kliniken Gelnhausen ist am Freitag wieder geöffnet worden. Der Betrieb laufe an, Patienten könnten wieder aufgenommen werden, sagte eine Kliniksprecherin.

Gelnhausen. Nach dem Auftreten der Brechdurchfall-Erkrankung habe sich ein Patient nachweislich angesteckt. Er sei aber mittlerweile auf dem Weg der Genesung. 17 weitere Patienten mussten wegen Symptomen isoliert werden. Vier von ihnen sollen am Wochenende noch im Krankenhaus in eigenen Zimmern bleiben.

Der ärztliche Direktor der Main-Kinzig-Kliniken, Hans-Ulrich Rhodius, erklärte, dass das Norovirus ein Krankheitserreger mit enorm hohem Übertragungspotenzial sei. In jedem Winter grassiere eine Erkrankungswelle in der Bevölkerung. "Dass diese Viren dann auch in ein Krankenhaus gelangen können, ist nicht ungewöhnlich." Wichtig sei, dass das Hygienemanagement dann schnell und sicher agiere.

Norovirus-Symptome wie Durchfall, Bauchschmerzen und Übelkeit halten in der Regel drei Tage lang an. Die Infektion und Übertragung erfolgt meist über die Hände. Pro Jahr werden in Hessen durchschnittlich 5000 bis 7000 Norovirus-Diagnosen gestellt.

dpa

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