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Umweltverbände fordern größere Waldschutzgebiete in Hessen

Naturschutz Umweltverbände fordern größere Waldschutzgebiete in Hessen

Weniger und dafür größere Waldgebiete fordert ein Bündnis von Umweltorganisationen in Hessen. Nach Auffassung von NABU, WWF und Zoologischer Gesellschaft Frankfurt kann sich ein echter "Urwald von morgen" mit großer Artenvielfalt nur in zusammenhängenden Wäldern von über 1000 Hektar entwickeln.

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Bisher werden rund 20 000 Hektar Hessischer Wald geschont.

Quelle: I. Fassbender

Frankfurt/Main. Bäume sollen dort bis zu 300 Jahre alt werden können, hieß es in einer heutigen Mitteilung.

Die Landesregierung aus CDU und Bündnis 90/Die Grünen hatte sich in ihrer Koalitionsvereinbarung dazu verpflichtet, fünf Prozent und damit 43 000 Hektar des hessischen Waldes als Naturwälder auszuweisen. Bisher werden erst rund 20 000 Hektar Wald geschont. Mehr als die Hälfte dieser Flächen sind mit ein bis zwei Hektar allerdings nicht sehr groß.

Das diene zwar kurzfristig dem Artenschutz, nicht aber langfristig einem echten Waldschutz, monieren die Umweltverbände. Die Bundesregierung hatte im Jahr 2007 in einem Strategiepapier zur biologischen Vielfalt eine natürliche Waldentwicklung auf fünf Prozent der Waldflächen empfohlen.

dpa

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