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Umgestürzte Bäume und gesperrte Gleise wegen Sturm

Wetter Umgestürzte Bäume und gesperrte Gleise wegen Sturm

Einige umgestürzte Bäume und bislang nur wenige Behinderungen im Verkehr: Die Auswirkungen von Tief "Egon" sind in Hessen bis zum frühen Morgen weniger zu spüren als zunächst befürchtet. Doch nach dem Sturm folgt der Schnee. Auf der Wasserkuppe fielen 25 Zentimeter.

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Autofahrer im Schneetreiben auf einer Bundesstraße bei Oelshausen (Hessen).

Quelle: Uwe Zucchi

Kassel. Ein starker Wintersturm ist in der Nacht zum Freitag über Hessen hinweggefegt, hat Bäume umstürzen lassen und zu einigen Verkehrsbehinderungen geführt. Größere Unfälle mit Verletzten oder lange Staus gab es aber zunächst nicht, wie die Polizei im Land berichtete. Lediglich in den Höhenlagen wie dem Hohen Meißner oder der Rhön gab es eine geschlossene Schneedecke. Laut Deutschem Wetterdienst wurden in Südhessen und Wiesbaden Orkanböen gemessen. Auf der Wasserkuppe fielen 25 Zentimeter Neuschnee. Auch im Taunus und in Waldeck-Frankenberg schneite es teils heftig.

In Nordhessen war die Bundesstraße 253 zwischen Battenberg und Biedenkopf für den Schwerlastverkehr nicht zu befahren, wie ein Polizeisprecher am Morgen in Kassel sagte. Weil dies einige Lastwagenfahrer dennoch versucht hätten und nicht weitergekommen seien, habe die Bundesstraße gesperrt werden müssen.

Auf der Autobahn 44 geriet zwischen Zierenberg und Kassel-Wilhelmshöhe ein Transporter ins Schleudern und prallte gegen einen Lastwagen. Verletzt wurde dabei niemand. Weiter führte Tief "Egon" in Nordhessen aber lediglich zu einigen umgestürzten Bäumen oder Bauzäunen. Die Polizei sprach von einem "normalen Wintertag". Schnee habe es lediglich in Höhenlagen gegeben. Auch in Frankfurt, Fulda und Offenbach habe es abgesehen von umgestürzten Bäumen oder Bauschildern kaum wetterbedingte Einsätze gegeben, berichteten die Beamten. Im Bereich Gießen und im Odenwald wurden einige kleinere Straßen wegen umgestürzter Bäume gesperrt.

"Wir haben schon um die 50 Einsätze wegen umgestürzten Bäumen und Gegenständen, die auf die Fahrbahn geflogen sind", sagte ein für den Bereich Südhessen zuständiger Polizeisprecher am frühen Freitagmorgen in Darmstadt. Auch im Westen des Bundeslandes mussten Bäume und Äste von den Straßen geräumt werden, sagte ein Sprecher in Wiesbaden. ""Alle Weihnachtsäume, die am Rand lagen, liegen jetzt auf der Straße." Größere Unfälle habe es zunächst jedoch nicht gegeben.

Auf einigen Bahngleisen sorgte das Unwetter ebenfalls für Probleme: Die Strecke Darmstadt-Bensheim musste in den frühen Morgenstunden gesperrt werden, wie die Deutsche Bahn über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. Die zwischenzeitliche Sperrung zwischen Gießen und Frankfurt wurde am frühen Morgen wieder aufgehoben. Auch der Rhein-Main-Verkehrsverbund meldete wetterbedingte Verspätungen und Ausfälle.

Im Taunus oder im Gebiet Waldeck-Frankenberg kam es am Vormittag zu heftigem Schneefall. "Busse oder Lkw bleiben stecken und blockieren so auch den Winterdienst", sagte ein Polizeisprecher in Wiesbaden. Es gebe aber wenige Unfälle.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartete am Tag vor allem in Nordhessen neue Schneemengen, unterhalb von 400 Metern werde es nasskalt, sagte ein Meteorologe. Abends könnten dann Schauer neuen Schnee bringen.

dpa

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