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Über 10 000 Fahrzeuge beim Blitzmarathon erwischt

Verkehr Über 10 000 Fahrzeuge beim Blitzmarathon erwischt

1300 Temposünder waren so schnell in die Kontrollen gerast, dass sie ein Bußgeld zahlen müssen und einen Eintrag im Flensburger Verkehrsregister bekommen. In 133 Fällen droht ein Fahrverbot.

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Der Blitz-Marathon fand bereits zum dritten Mal statt.

Quelle: Boris Roessler

Wiesbaden. Wie das Innenministerium in Wiesbaden am Freitag weiter mitteilte, waren am Donnerstag 3,8 Prozent der überprüften Fahrzeuge zu schnell unterwegs. Die Polizei kontrollierte an 400 Messpunkten im Land bei fast 280 000 Fahrzeugen die Geschwindigkeit.

Die Verkehrsteilnehmer hätten sich angesichts der über die Medien veröffentlichten "Blitzstellen" mehr als sonst an die Vorschriften gehalten, lautete die Bilanz von Innenminister Peter Beuth (CDU). Es war der dritte bundesweite Blitzmarathon. Im Visier standen dieses Mal besonders Motorradfahrer. In Hessen waren 900 Polizisten im Einsatz.

Auf der A 480 bei Gießen durchfuhr ein Autofahrer einen Baustellenbereich mit Tempo 140 - und war damit 60 Stundenkilometer zu schnell. Der Fahrer sei ein russischer Polizist gewesen, berichtete die Polizei.

Im Lahn-Dill-Kreis wurde an der Grenze zu Rheinland-Pfalz auf der Bundesstraße 255 ein Auto mit 143 Kilometern pro Stunde geblitzt. Der Fahrer hatte sich laut Polizei für seine Tour die Kontrollstellen sogar notiert und wusste, dass ihn auf seiner Strecke ab Rheinland-Pfalz kein Blitzer mehr erwarten würde. Allerdings hatte er noch nicht die Landesgrenze passiert, wie er irrtümlich glaubte. Auf den Raser kommen nun 160 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg sowie ein vierwöchiges Fahrverbot zu.

Im vergangenen September hatte es bei der gleichen Aktion 1366 Verstöße im Bußgeldbereich und 128 Fahrverbote gegeben. Damals waren nur rund 256 000 Fahrzeuge kontrolliert worden.

dpa

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