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Trio gesteht vor Gericht Überfall auf Supermarkt

Prozesse Trio gesteht vor Gericht Überfall auf Supermarkt

Mit Geständnissen der drei Angeklagten hat in Frankfurt der Prozess um einen Überfall auf einen Supermarkt begonnen. Vor dem Landgericht räumten die Männer im Alter zwischen 22 und 34 Jahren am Freitag ein, im März nach Ladenschluss in den Markt im Stadtteil Bornheim eingedrungen zu sein.

Frankfurt/Main. Dort bedrohten sie mehrere Angestellte mit Gaspistolen und einem Elektroschocker. Daraufhin wurde der Tresor mit den Tageseinnahmen geöffnet, knapp 29 000 Euro wurden den Räubern ausgehändigt.

Durch den raschen Einsatz der Polizei musste das Trio aber überhastet fliehen. Der Rucksack mit der Beute wurde weggeworfen, und auch die Sturmhaube fand sich auf der Straße. Am ersten von vier geplanten Verhandlungstagen gaben die Täter "Geldnot" als Motiv an. Der Überfall wurde offenbar von langer Hand geplant. Die Sturmhaube kaufte einer der Mittäter bereits im Januar. Einen irgendwie gearteten Zusammenhang der Tat mit radikal-islamistischen Aktivitäten bestritten die Angeklagten.

Der Vorsitzende Richter hatte auf einen Aktenvermerk hingewiesen, wonach ein Zeuge Entsprechendes behauptet hatte. In dem Prozess soll nur ein Zeuge, dafür aber umfangreiches Aktenmaterial verlesen werden. Anfang November soll das Urteil verkündet werden.

dpa

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