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Totschlagsversuch im Fitnessstudio: Geständnis

Prozesse Totschlagsversuch im Fitnessstudio: Geständnis

Mit einem Geständnis hat vor dem Landgericht Frankfurt ein Prozess um einen versuchten Totschlag in einem Fitnessstudio begonnen. Der 30 Jahre alte Angeklagte gab am Mittwoch zu, seinen Kontrahenten im Mai 2014 in Friedrichsdorf (Hochtaunuskreis) nach einem Streit über die Benutzung einer Ruhebank mit einer vier Kilogramm schweren Zugstange viermal auf den Kopf und den Oberkörper geschlagen zu haben.

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Das Landgericht in Frankfurt am Main.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Frankfurt/Main. Weil er dazu "Ich schlag Dich tot" rief, geht die Anklage von einem bedingten Tötungsvorsatz aus. Konkret in Lebensgefahr aber schwebte das Opfer nicht: Es erlitt eine Platzwunde am Kopf und Quetschungen der Niere.

Am ersten Verhandlungstag schilderte der Angeklagte, wie er in dem Streit massiv vom späteren Opfer angegangen und beleidigt worden sei. Schon kurz nach der Tat waren die Provokationen aktenkundig geworden - die Staatsanwaltschaft hatte daraufhin lediglich Anklage wegen eines "minderschweren Falles" erhoben. Dadurch blieb dem Täter auch die Untersuchungshaft erspart.

Im Vorfeld des Prozesses entschuldigte sich der Schläger mehrfach bei seinem Kontrahenten und unterzeichnete eine Schuldanerkenntnis über 12 000 Euro an Schmerzensgeld und Schadenersatz. Gleichwohl ist das Opfer als Nebenkläger vor Gericht mit einem Rechtsanwalt vertreten.

Die Schwurgerichtskammer hat noch drei weitere Verhandlungstermine anberaumt.

dpa

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