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Tödlichem Unfall ging kein Autorennen voraus

Prozesse Tödlichem Unfall ging kein Autorennen voraus

Einem tödlichen Verkehrsunfall am Frankfurter Mainufer im vergangenen Jahr ging wohl kein illegales Autorennen voraus. Das Landgericht Frankfurt wies deshalb am Mittwoch darauf hin, dass eine Verurteilung des 22 Jahre alten Angeklagten wegen fahrlässiger Tötung in Frage komme.

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Die Statue Justizia.

Quelle: Peter Steffen/Archiv

Frankfurt/Main. Angeklagt wurde der Unfallfahrer noch wegen Totschlags. Er war im April vergangenen Jahres bei Frankfurt-Schwanheim mit mehr als 140 Stundenkilometern über eine rote Ampel gefahren und mit einem anderen Pkw zusammengestoßen. Dessen 43 Jahre alter Fahrer starb.

In dem seit Oktober laufenden Prozess vor der Jugendstrafkammer ergaben sich keine Anhaltspunkte dafür, dass sich der Angeklagte mit dem 300 PS starken Mietwagen ein Wettrennen geliefert hatte. Zahlreiche Zeugen hatten kein zweites Fahrzeug am Unfallort gesehen. Der Angeklagte räumte die Schuld am Unfall zwar ein, bestritt jedoch energisch das Autorennen. Hätte ein solches vorher stattgefunden, wäre ein bedingter Tötungsvorsatz beim Fahrer und damit Totschlag in Frage gekommen.

Am kommenden Mittwoch (1. Dezember) sollen Staatsanwaltschaft und Verteidigung ihre Schlussvorträge halten, danach ist die Urteilsverkündung vorgesehen.

dpa

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