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Tödliche Messerattacke auf Parkplatz: Lebenslange Haft gefordert

Prozesse Tödliche Messerattacke auf Parkplatz: Lebenslange Haft gefordert

Nach einer tödlichen Messerattacke auf einem U-Bahn-Parkplatz in Frankfurt-Kalbach hat die Staatsanwaltschaft heute lebenslange Haft für den Täter wegen Mordes beantragt.

Frankfurt/Main. Zusätzlich forderte die Anklage vor dem Landgericht Frankfurt die Feststellung der besonderen Schuldschwere, die eine Haftentlassung nach bereits 15 Jahren ausschließen würde. Das Gericht will voraussichtlich am Freitag das Urteil verkünden.

Die Tat hatte sich im Juli im Auto des Opfers abgespielt, der ein Kollege des Täters in einem nahe gelegenen Lebensmittel-Frischezentrum war. Das Opfer wurde mit zehn Messerstichen nach kurzem Kampf getötet. Anschließend flüchtete der Täter mit einer Geldtasche mit rund 5000 Euro Bargeld.

"Die Attacke hatte allein den Zweck, in den Besitz des Geldes zu kommen", begründete die Staatsanwältin das Mordmerkmal der Habgier. Zusätzlich habe der Täter heimtückisch gehandelt und mit der Tötung des Opfers den nachfolgenden Geldraub ermöglicht.

Der Angeklagte hatte sich vor Gericht auf eine Notwehrsituation berufen. Die Verteidigung forderte keine konkrete Strafe.

dpa

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