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Tod eines Rockers: Mordprozess gegen 28-Jährigen beginnt

Prozesse Tod eines Rockers: Mordprozess gegen 28-Jährigen beginnt

Nach dem gewaltsamen Tod eines Rockers beginnt an diesem Freitag (5. Juni) vor dem Landgericht Frankfurt der Mordprozess gegen einen 28-Jährigen. Er soll den ein Jahr älteren Rocker im April 2014 in Frankfurt grausam getötet haben.

Frankfurt/Main. Die Leiche wies 34 Schussverletzungen auf. Nach den Schüssen soll der Angeklagte noch mit der Waffe auf den sterbenden Rocker eingeschlagen haben. Darüber hinaus lautet die Anklage auf zweifachen Mordversuch. Denn der 28-Jährige soll auch auf zwei Bekannte des Opfers geschossen und einen davon schwer verletzt haben.

Der Bluttat lag den Ermittlungen zufolge ein Streit im Drogenmilieu zugrunde. Demnach habe der Angeklagte ein schief gelaufenes Rauschgiftgeschäft rächen wollen, bei dem das Opfer die Familie des 28-Jährigen um rund 40 000 Euro geprellt haben soll. Die Tat erregte viel Aufsehen. Die Beerdigung des Opfers besuchten viele seiner Bekannten von der Fuldaer Rocker-Gruppe "Gremium".

Der Prozessauftakt wird von starken Sicherheitsvorkehrungen begleitet. Das Ende der Beweisaufnahme ist vorerst noch nicht absehbar. Neben lebenslanger Haft droht dem Angeklagten die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld. Eine Entlassung nach bereits 15 Jahren wäre damit ausgeschlossen.

dpa

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