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Tod eines Disco-Gastes: Verteidiger wollen Bewährung

Prozesse Tod eines Disco-Gastes: Verteidiger wollen Bewährung

Im Prozess um den gewaltsamen Tod eines Diskotheken-Gastes in Frankfurt haben die Verteidiger am Mittwoch Bewährungsstrafen für die beiden Hauptangeklagten gefordert.

Frankfurt/Main. Der dritte Angeklagte (22) soll als Heranwachsender mit Dauerarrest belegt werden. Das Landgericht will das Urteil am 7. Juli verkünden.

Ein Tötungsvorsatz habe in der Beweisaufnahme nicht nachgewiesen werden können, sagte der Rechtsanwalt des 38 Jahre alten Hauptangeklagten. Deshalb dürfe sein Mandant lediglich wegen gefährlicher Körperverletzung und nicht wegen Totschlags verurteilt werden. Das genaue Tatgeschehen in der Diskothek habe nicht mehr so rekonstruiert werden können, dass den Angeklagten der Tod des 31 Jahre alten Diskotheken-Gastes konkret zugeschrieben werden könne.

Das Opfer war im April 2011 von den beiden Türstehern mit solcher Wucht geschlagen und getreten worden, dass es kurze Zeit später starb. Die Staatsanwaltschaft beantragte deshalb Haftstrafen von bis zu zehn Jahren. Der dritte Angeklagte hatte seinerzeit Hilfsmaßnahmen anderer Gäste unterbunden.

dpa

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