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Tod der pflegebedürftigen Tochter: Mutter bestreitet Schuld

Prozesse Tod der pflegebedürftigen Tochter: Mutter bestreitet Schuld

Im Prozess um den Tod einer Pflegebedürftigen hat die angeklagte Mutter vor dem Landgericht Limburg eine Schuld von sich gewiesen. Sie hätte schon "schlimmere Sachen" bei ihrer Tochter gesehen, sagte die 52-Jährige am Donnerstag.

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Die Statue der Justizia. Foto: Peter Steffen/Archiv

Limburg. Daher habe sie keinen Anlass gehabt, einen Arzt zu rufen. "Ich dachte, ich schaffe das alleine." Die Frau steht zusammen mit ihrem 29 Jahre alten Sohn wegen Totschlags durch unterlassene Hilfeleistung vor Gericht.

Beide sind laut Anklage verantwortlich dafür, dass die 30-jährige Tochter und Schwester im Oktober 2013 starb. Die geistig behinderte Frau war an einer Nekrose erkrankt, bei der sich Gewebe zersetzt. Sie war im Haushalt der Mutter gepflegt worden. Nach den Worten der 52-Jährigen war der Sohn nicht an der Pflege beteiligt, weil die 30-Jährige sich nicht von dem Bruder habe behandeln lassen. Der Prozess soll am 27. April fortgesetzt werden.

dpa

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