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Tierschutzbeauftragte fordert stärkere Aufsicht im Zirkus

Tiere Tierschutzbeauftragte fordert stärkere Aufsicht im Zirkus

Hessen will die Zirkusse bei der sicheren Unterbringung ihrer Tiere stärker in die Pflicht nehmen. Städte und Kommunen müssten sich überlegen, wie sie zukünftig mit ihren gefährlichen Wildtieren umgehen wollen, sagte Madeleine Martin, Hessens Landestierschutzbeauftragte, der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden.

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Die hessische Landestierschutzbeauftragte Madeleine Martin.

Quelle: Uwe Anspach/Archiv

Wiesbaden. "Mobile Unternehmen mit Tieren müssen nicht nur die tierschutzrechtlichen Vorgaben stringent einhalten, sondern auch dafür sorgen, dass keine Tiere mehr ausbrechen und die Öffentlichkeit gefährden."

Im badischen Teil des Odenwalds war Mitte Juni ein Elefant aus ungeklärten Gründen aus dem Gehege gelangt und hatte einen Spaziergänger getötet. Auch in Hessen wurden schon Menschen durch Zirkustiere schwer verletzt. "Es geht nicht, dass völlig unbeaufsichtigt Elefanten nur hinter einem Elektrozaun mit drei Drähten oder Bären hinter einem kleinen Drahtgitter gehalten werden", betonte Martin. Geplant sei daher eine sogenannte Handreichung an die Kommunen mit konkreten Vorschlägen, wie die Unterbringung der Wildtiere wenigstens aussehen sollte.

dpa

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