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Tierschutzbeauftragte: Ende der gewerbsmäßigen Reptilienbörsen

Tiere Tierschutzbeauftragte: Ende der gewerbsmäßigen Reptilienbörsen

Hessens Landestierschutzbeauftragte prangert die Verhältnisse auf gewerblichen Tierbörsen an. "Solche Börsen erinnern oft an Flohmärkte", sagte Madeleine Martin der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden.

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Tierschutzbeauftragte prangert gewerbliche Tierbörsen an.

Quelle: J. Carstensen/Archiv

Wiesbaden. Tiere wie Landschildkröten, Kornnattern oder Bartagamen würden auf diesen Börsen als 'Anfängertiere' frei verkäuflich zu Tiefstpreisen angeboten. "Deshalb ist es an der Zeit, dass Tierbörsen endlich verboten und klare Regelungen für eine verbindliche Sachkundeprüfung für Halter eingeführt werden."

Wenn vor der Anschaffung solcher Reptilien klar ist, welche Bedürfnisse zu decken und welche finanziellen Belastungen für den Halter damit verbunden sind, würde es deutlich weniger Käufe geben, betonte Martin. "Ohne seriöse Beratung landen viele dieser 'Spontankäufe' sonst letztlich rasch in Tierheimen oder in Reptilien-Stationen."

Die Tierschutzbeauftragte forderte die Bundesregierung zum Handeln auf. Im Berliner Koalitionsvertrag werde ausdrücklich ausgeführt, dass "Handel mit und private Haltung von exotischen und Wildtieren bundeseinheitlich geregelt werden sollen und weiter, dass gewerbliche Tierbörsen für exotische Tiere untersagt werden." Für diese Regelung spreche sich auch die schwarz-grüne Regierung in Hessen in ihrem Koalitionsvertrag aus.

dpa

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