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Theater-Biennale 2016 in Wiesbaden mit neuem Konzept

Theater Theater-Biennale 2016 in Wiesbaden mit neuem Konzept

Die Wiesbadener Theater-Biennale wird mit einem neuen Konzept auch im Jahr 2016 aufgeführt. Europa werde bei dem Festival weiter im Mittelpunkt stehen, sagte am Mittwoch der neue Intendant des Staatstheaters Wiesbaden, Uwe Eric Laufenberg.

Wiesbaden. Künftig sollen aber nur noch Autoren aus bis zu acht Ländern ihre Produktionen vorstellen.

"Wir wollen uns austauschen und über Europa erzählen", kündigte der frühere Intendant der Oper Köln an. Neben Gastspielen soll es bei dem Festival auch Veranstaltungen vor Ort in der hessischen Landeshauptstadt geben. Wiesbaden Biennale laute der neue Name des Festivals, das im Juni 2016 an zehn Tagen im Juni veranstaltet wird. Der genaue Termin sowie die teilnehmenden Autoren und Länder stehen noch nicht fest.

Kulturminister Boris Rhein (CDU) sicherte zu, das Land werde sich wie bisher mit 500 000 Euro am Budget beteiligen. "Es ist schön, dass die aktuelle Theaterszene aus Europa in Wiesbaden ihren festen Platz behält", betonte Rhein. Die Stadt Wiesbaden will nach Angaben von Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz (CDU) erneut 150 000 Euro dazu beisteuern.

Laufenberg folgt im Sommer auf Manfred Beilharz. Bei seinem letzten Festival waren unter dem Motto "Rebellisches Theater" neue Stücke von lebenden Autoren unter anderem aus Portugal, Griechenland, der Türkei und Russland gezeigt worden. Insgesamt kamen bis zum vergangenen Sonntag 23 Produktionen aus 22 Ländern auf die Bühne. Das Staatstheater arbeitete erstmals mit dem Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt zusammen. Insgesamt rund 6100 Zuschauer kamen zu den Vorstellungen.

dpa

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