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Telefonseelsorge Mainz-Wiesbaden: Mehr als 12 000 Gespräche

Soziales Telefonseelsorge Mainz-Wiesbaden: Mehr als 12 000 Gespräche

Sie fühlen sich einsam, haben Ärger in der Beziehung, der Familie oder am Arbeitsplatz: 12 303 Menschen haben im vergangenen Jahr bei der Telefonseelsorge Mainz-Wiesbaden Hilfe gesucht.

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90 Ehrenamtliche arbeiten bei der Telefonseelsorge Mainz-Wiesbaden.

Quelle: Rolf Vennenbernd/Archiv

Mainz/Wiesbaden. Einige von ihnen litten unter psychischen Erkrankungen wie Depressionen, sagte Pfarrer Tim Sittel der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Die Zahl der Anrufer sei über die Jahre stabil geblieben. Sittel arbeitet als einer von fünf Hauptamtlichen für die Telefonseelsorge, die von den christlichen Kirchen getragen wird. In Deutschland ist sie an 108 Standorten vertreten.

Insgesamt 90 Ehrenamtliche sorgen in der Region um Mainz und Wiesbaden dafür, dass es rund um die Uhr offene Ohren für Probleme gibt - und das ganz anonym. Auch über E-Mail oder im Chat sind die Mitarbeiter der Telefonseelsorge im Einsatz. Im kommenden Jahr soll das Angebot im Internet weiter ausgebaut werden.

"Es geht bei den Gesprächen nicht darum, Lösungen zu liefern", sagte Sittel. Vielmehr sollen zum Beispiel neue Sichtweisen gefunden werden. "Da tauchen manchmal Möglichkeiten auf, die vorher für die Menschen blockiert waren."

dpa

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