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Tankstellen-Räuber zu Gefängnisstrafe verurteilt

Prozesse Tankstellen-Räuber zu Gefängnisstrafe verurteilt

Nach einem Überfall auf eine Tankstelle in Bad Hersfeld muss ein junger Mann ins Gefängnis. Die Berufungsinstanz am Landgericht Fulda verurteilte den 19-Jährigen wegen besonders schweren Raubes, Sachbeschädigung, Widerstands gegen Polizeibeamte und Beleidigung zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und zehn Monate und blieb damit bei dem Urteil aus der Vorinstanz.

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Das Landgericht in Fulda.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Fulda. Der Angeklagte hatte bei der Tat im Januar 2016 hundert Euro von der Tankstellenpächterin gefordert. Als sie ihm kein Geld gab, demolierte er den Verkaufsraum mit einem eisernen Fahrradschloss. Es entstand ein Sachschaden von rund 4000 Euro.

Ein psychiatrischer Gutachter stellte bei dem Angeklagten eine paranoide halluzinatorische Psychose fest. Während des Prozessverlaufs fiel er mehrfach durch aggressives und beleidigendes Verhalten auf. Zur Urteilsverkündung brachten die Justizwachtmeister ihn in Handschellen und Fußfesseln in den Saal. Außerdem trug er einen Spuckschutz, eine durchsichtige Stoffhaube mit einer Halskrause aus Kunststoff. Der Angeklagte hatte die Wachtmeister bespuckt. Bei Gericht waren sich alle Beteiligten einig, dass der Mann dringend in psychiatrische Behandlung müsse. Auf Antrag des Richters prüft jetzt die Ordnungsbehörde eine dauerhafte Unterbringung.

dpa

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