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Tafelvorsitzender weist Kritik an Arbeit zurück

Soziales Tafelvorsitzender weist Kritik an Arbeit zurück

Der Bundesverband Deutsche Tafel wehrt sich gegen Kritik an seiner Arbeit. "Es ist unser größtes Interesse, dass Armut verschwindet", sagte der Bundesvorsitzende Jochen Brühl der Nachrichtenagentur dpa in Wiesbaden.

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Jochen Brühl wehrt sich gegen die Kritik an den Tafeln.

Quelle: M. Reichel/Archiv

Wiesbaden. "Wir manifestieren die Armut nicht. Das geschieht durch die Rahmenbedingungen, die die Politik setzt", fügte er hinzu. Kritiker wie der Soziologe Stefan Selke werfen den Tafeln vor, keine nachhaltige Armutsbekämpfung zu betreiben. "Sie haben nicht den Grundanspruch einer sozialen Bewegung, systemverändernd zu sein. Sie verwalten Armut nur", sagte Selke.

Nach Angaben des Bundesverbands erhalten derzeit etwa 1,5 Millionen Menschen in Deutschland Lebensmittel von den Tafeln. Gleichzeitig ist auch die Zahl der Einrichtungen gestiegen: Waren es 2006 noch rund 600, sind es nach Angaben des Verbands inzwischen 918 mit insgesamt 3000 Ausgabestellen. Noch bis zum Samstag treffen sich rund 700 Tafel-Unterstützer in Wiesbaden.

dpa

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