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Tafelbeauftragter sieht Staat bei Grundversorgung gefordert

Soziales Tafelbeauftragter sieht Staat bei Grundversorgung gefordert

Die Tafeln in Hessen fordern von der Politik, sich bei der Unterstützung von Bedürftigen nicht aus der Verantwortung zu ziehen. "Der Staat muss für ein System der Grundversorgung sorgen, er darf sich nicht auf die Tafeln verlassen", sagte Harald Würges, hessischer Ländervertreter des Bundesverbandes Deutsche Tafel, der Nachrichtenagentur dpa in Wiesbaden.

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Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU).

Quelle: M. Gambarini/Archiv

Wiesbaden. In der Landeshauptstadt hat am Donnerstag das Bundestafeltreffen begonnen, zu dem sich rund 700 Vertreter der deutschlandweit rund 900 Einrichtungen angekündigt haben. Zum Abschluss am Samstag wird auch Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) erwartet.

Würges mahnte, die Tafeln dürften nicht zum Ersatzsystem gemacht werden. "Wir merken das jetzt schon, wenn Job-Center lange brauchen, um Zahlungen anzuweisen, und den Leuten stattdessen empfehlen, zur Tafel zu gehen." Seit einigen Jahren verzeichneten auch kleinere Tafeln in ländlichen Gebieten in Hessen verstärkt Zulauf, berichtete Würges. "Die Leute trauen sich dort aus Scham oft erst nach einer gewissen Zeit, zur Tafel zu gehen." Hessen hat 53 solcher Einrichtungen. In Wetzlar und Stadtallendorf in Mittelhessen gibt es sogar Essensausgaben für Kinder.

dpa

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