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Tafel-Hilfsorganisation bangt um Nachwuchs

Soziales Tafel-Hilfsorganisation bangt um Nachwuchs

Der Bundesverband Deutsche Tafel sorgt sich um die Zukunft ihrer Essensausgaben. "Es wird eine Herausforderung der Tafeln sein, wenn viele von den Ehrenamtlichen, die jetzt 60 bis 75 Jahre alt sind, ausscheiden", sagte der Vorsitzende des Verbands, Jochen Brühl, am Dienstag im Wiesbadener Rathaus.

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Es gibt inzwischen 918 Tafel-Hilfsvereine bundesweit.

Quelle: Patrick Pleul/Archiv

Wiesbaden. Wie die Hilfsorganisation um Nachwuchs werben kann, wird auch Thema des 20. Bundestafeltreffens vom 5. bis 7. Juni in der hessischen Landeshauptstadt sein.

Der Mangel an jungen Ehrenamtlichen ist für die Tafeln vor allem deshalb ein Problem, weil nach Angaben des Verbands die Zahl der Bedürftigen steigt. "Es werden mehr Bedürftige und es kommen neue Gruppen hinzu", erklärte eine Sprecherin. "Neuerdings kommen auch Studenten, das betrifft vor allem die Universitätsstädte."

Deshalb werden ihr zufolge auch die Tafeln mehr, die die nicht mehr verkäuflichen Lebensmittel an Bedürftige geben. Während es 2006 noch rund 600 Tafeln in Deutschland gab, sind es nach Angaben des Verbandes inzwischen 918 mit insgesamt 3000 Ausgabestellen. Es kämen vermehrt Senioren und Asylbewerber zu den Tafeln, um dort Lebensmittel zu bekommen.

dpa

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