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Sturmböen über Hessen knicken Bäume um und lassen Boote kentern

Notfälle Sturmböen über Hessen knicken Bäume um und lassen Boote kentern

Starker Wind und heftige Böen haben am Montag in Hessen Feuerwehr und Polizei in Atem gehalten. Bäume blockierten Straßen, Baustellenabsperrungen fielen um, Verkehrsschilder knickten ab, wie die Polizeistationen im Land mitteilten.

Frankfurt. Im Schiersteiner Hafen von Wiesbaden kenterten vier Segelboote mit Jugendlichen an Bord. Die sieben 13- bis 15-Jährigen retteten sich aus eigener Kraft ans Ufer. Bis auf leichte Unterkühlungen blieben sie unverletzt. Welche Schäden der Sturm insgesamt verursachte, war zunächst unklar.

In Nordhessen wurden wegen umgestürzter Bäume sowohl die Autobahn 49 als auch die Bundesstraßen 450 und 236 sowie mehrere Land- und Kreisstraßen gesperrt. Im Eichenzeller Ortsteil Döllbach in Osthessen stand nach starken Regenfällen kurzzeitig die Ortsdurchfahrt unter Wasser, auch ein Keller lief voll. In Mittelhessen musste die Feuerwehr nach Angaben eines Polizeisprechers 59 Mal wegen Sturmschäden ausrücken. In Frankfurt wehte der Wind Bauzäune und Verkehrsschilder um.

In Südhessen stürzten Bäume, Schilder und Bauzäune um. Umherfliegende Gegenstände beschädigten geparkte Autos. In Heppenheim fegte der Wind Stühle von der Terrasse einer Gaststätte auf die Straße. In Erbach (Odenwaldkreis) deckte der Wind ein Dach teilweise ab.

Auch für den Rest der Woche erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach nach eigenen Angaben noch schwere Sturmböen und Schauer. Vor allem über die Mittelgebirge kann der Wind dabei mit Orkanstärke hinwegfegen.

dpa

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