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Studie dreier Bundesländer bestätigt: Bahnlärm macht krank

Bahn Studie dreier Bundesländer bestätigt: Bahnlärm macht krank

Bahnlärm macht krank: Das bestätigt nach Auskunft des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums eine neue Auswertung der Fachliteratur zu dem Thema. Zu den Folgen zählen laut dieser Studie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlafstörungen und Stress.

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Ein Zug fährt an Wohnhäusern vorbei.

Quelle: Thomas Frey/Archiv

Mainz. "Lärm ist eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit, der Bund muss hier dringend handeln", forderte Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) am Dienstag in Mainz. In Rheinland-Pfalz plagt Bahnlärm vor allem das Mittelrheintal - Hunderte Züge rattern hier jeden Tag lang. Das Umweltministerium hat die Studie gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen und Hessen erstellt.

Höfken drang auf ein Gesamtkonzept, das den Lärm aus allen Quellen betrachte und Grenzwerte vorgebe, die sich an der Gesundheit und dem Wohlbefinden des Menschen orientieren. Sie erinnerte daran, dass Rheinland-Pfalz mit den anderen Ländern im Bundesrat und bei der Umweltministerkonferenz den Bund wieder aufgefordert habe, den Schutz vor Bahnlärm zu verbessern. Bei der anstehenden Änderung der Verkehrslärmschutzverordnung würden die Forderungen erneut eingebracht. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt laut Mainzer Umweltministerium, dass Umweltlärm in Westeuropa jedes Jahr zum Verlust von mehr als einer Million gesunder Lebensjahre führt.

dpa

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