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Studie: Schlechte Therapie für zwei Drittel der Depressionspatienten

Gesundheit Studie: Schlechte Therapie für zwei Drittel der Depressionspatienten

In Hessen erhalten mehr als 70 Prozent der Patienten mit schweren Depressionen einer Studie zufolge keine angemessene Therapie. Das hat die aktuelle Untersuchung "Faktencheck Gesundheit" der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh ergeben.

Gütersloh/Frankfurt/Main. Die hessische Quote liegt dabei über dem Bundesdurchschnitt: Denn in Deutschland wird den Experten zufolge nur jeder vierte Erkrankte passend behandelt.

Auch innerhalb Hessens sind die Patienten nicht überall gleich gut versorgt. Im nordosthessischen Werra-Meißner-Kreis kann laut Studie nur jeder Fünfte, der schwer an Depression erkrankt ist, mit einer angemessenen Behandlung rechnen. Im Landkreis Kassel dagegen sei der Anteil der adäquaten Therapien mit 34 Prozent deutlich höher.

Nordrhein-Westfalen schneidet mit einer angemessenen Versorgung von 30 Prozent der Erkrankten im Bundesvergleich am besten ab, Hessen folgt auf Rang zwei.

dpa

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