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Studie: Betreuungsverhältnisse in Kitas leicht verbessert

Kindergärten Studie: Betreuungsverhältnisse in Kitas leicht verbessert

Die Betreuungsverhältnisse in hessischen Kindertageseinrichtungen haben sich einer Studie zufolge in den vergangenen zwei Jahren leicht verbessert. Danach musste 2014 ein Erzieher durchschnittlich 3,8 Krippen- oder 9,8 Kindergartenkinder betreuen.

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Ländervergleich zur Betreuung von Krippen- und Kindergartenkindern.

Quelle: Rolf Vennenbernd/ARchiv

Frankfurt/Main. Zwei Jahre zuvor waren es noch 4,1 Krippenkinder und 10,0 Kinder im Kindergartenalter gewesen, wie aus dem am Montag veröffentlichten "Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme" der Bertelsmann Stiftung hervorgeht.

Trotz der Verbesserungen ist die Situation im Land aber noch weit von den Empfehlungen der Stiftung für ein kindgerechtes Betreuungsverhältnis entfernt: Danach sollte sich eine Fachkraft höchstens um 7,5 Kinder kümmern. Laut Ländermonitor stehen hessische Erzieher zudem unter einem starken Zeitdruck. Vor allem Teilzeitkräfte müssten rund ein Viertel ihrer Zeit für Eltern- und Teamgespräche investieren.

Den deutschlandweit besten Personalschlüssel zeigt Baden-Württemberg (7,7 Kindergartenkinder/Erzieher), Schlusslicht ist Sachsen (13,6). Die in Bertelsmann Stiftung in Gütersloh wertet jedes Jahr für ihren Ländermonitor die amtlichen Statistiken aus und befragt zudem die zuständigen Ministerin der Bundesländer.

dpa

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