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Streuobsttage: Nabu fordert besseren Schutz

Agrar Streuobsttage: Nabu fordert besseren Schutz

Anlässlich der am Freitag beginnenden Streuobsttage von vier Bundesländern in Bad Sobernheim hat der Naturschutzbund (Nabu) einen grundsätzlichen Biotop-Schutz für diese Form der Kulturlandschaft gefordert.

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In voller Blüte stehen die Bäume auf einer Streuobstwiese.

Quelle: Rolf Haid/Archiv

Mainz. Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern sollten sich da ein Beispiel an Hessen nehmen, sagte Nabu-Experte Markus Rösler. Die Erhaltung der für die Artenvielfalt wichtigen Streuobstwiesen sei durch die Erweiterung von Siedlungen und durch die Aufgabe landwirtschaftlicher Nutzung gefährdet. Der Nabu fordert außerdem Initiativen für die Vermarktung von Getränken aus Streuobst - hier sei Baden-Württemberg ein Vorbild, sagte Rösler.

Der rheinland-pfälzische Umweltstaatssekretär Thomas Griese (Grüne) äußerte sich skeptisch über einen Biotopschutz für Streuobstwiesen. "Dieses Instrument wird uns nicht viel nützen", sagte Griese vor Eröffnung der Streuobsttage der Deutschen Presse-Agentur. Die eigentliche Gefahr sei, dass Nutzung und Pflege der Wiesen aufgegeben werde. Ein Schutzverordnung könne dem nicht entgegen wirken.

Die 2013 gestarteten Aktionstage dienen dem Erfahrungsaustausch und der Vernetzung. Unter dem Motto "Streuobst und Genuss" widmen sich in den kommenden zwei Wochen rund 100 Veranstaltungen der Erhaltung der Obstbaumwiesen.

dpa

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