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Streit um Fahrstil führt zu lebensgefährlicher Stichattacke

Prozesse Streit um Fahrstil führt zu lebensgefährlicher Stichattacke

Weil er aus Ärger über einen anderen Autofahrer seinem Kontrahenten zwei Stiche mit einer Schere zugefügt hat, muss sich seit Freitag ein 44-Jähriger vor dem Landgericht Frankfurt verantworten.

Frankfurt/Main. Die Anklage geht von einem heimtückischen Mordversuch aus. Offenbar wurde der Angeklagte im Juli vergangenen Jahres von dem späteren Opfer unbewusst ausgebremst. Beide Männer verließen ihre Fahrzeuge, schubsten und schlugen sich. Schließlich stach der Angeklagte mit einer Schere zweimal auf die Brust des Gegners ein und verletzte diesen erheblich.

Am ersten Verhandlungstag räumte der Angeklagte die Stiche ein, die er seinem Gegner aber nicht absichtlich zugefügt haben wollte. Er habe sich besonders darüber aufgeregt, dass seine hochschwangere Frau bei dem Bremsmanöver gegen das Armaturenbrett des Wagens gestoßen sei. Der Anklagevertreter wies darauf hin, dass der Mann bereits dreimal wegen ähnlicher Gewalttaten im Straßenverkehr verurteilt worden sei. Darüber hinaus hatte er kurz vor der Tat die Ersatzdroge Methadon konsumiert. Die Schwurgerichtskammer hat zunächst drei Verhandlungstage terminiert.

dpa

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