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Strafantrag zu spät gestellt: Keine Geldstrafe

Prozesse Strafantrag zu spät gestellt: Keine Geldstrafe

Weil der Strafantrag zu spät gestellt wurde, ist die Witwe des Frankfurter "Bierkönigs" und Ehrenbürgers Bruno Schubert um eine Geldstrafe wegen Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes herumgekommen.

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Die Witwe des einstigen Frankfurter Bierkönig Schubert, Meharit Schubert.

Quelle: Uli Deck/Archiv

Frankfurt/Main. Das Amtsgericht Frankfurt stellte am Dienstag das Strafverfahren gegen die 32-Jährige "wegen eines Verfahrenshindernisses" durch Urteil ein.

Ursprünglich war Meharit Schubert im August vergangenen Jahres zu einer Geldstrafe von 7500 Euro verurteilt worden. Sie hatte im August 2009 eine vertrauliche Unterredung ihres Mannes mit seinem Sohn und dem Vermögensverwalter ohne Erlaubnis der Betroffenen aufgezeichnet und den Inhalt später ihrem Rechtsanwalt und neuen Lebensgefährten weitergeleitet. Obwohl der Sohn bereits seit Juni 2011 von dem Mitschnitt wusste, erstattete er erst im Dezember 2012 Strafantrag. Laut Urteil gilt jedoch eine Frist von höchstens drei Monaten seit Kenntnisnahme des Vorfalls.

Nach wie vor läuft gegen die Witwe noch ein Ermittlungsverfahren um den Tod ihres Ehemannes 2010. Wie eine Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft bestätigte, ermittelt die Behörde seit 2012 wegen eines Tötungsdelikts. Über den Stand der Ermittlungen und einen möglichen Abschluss machte die Sprecherin keine Angaben.

dpa

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