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Störche profitieren von trockenem Wetter und vielen Mäusen

Tiere Störche profitieren von trockenem Wetter und vielen Mäusen

Hunderte Weißstörche haben in dieser Saison in Hessen gebrütet und ihre Jungen aufgezogen. "Wir haben ein neues Rekord-Storchenjahr", sagte Martin Hormann von der staatlichen Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland.

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Störche im Nest.

Quelle: Jens Büttner/dpa

Frankfurt/Main. Es zeichne sich eine Zahl von mehr als 400 Brutpaaren ab sowie von über 1000 Jungtieren. Nun gehe es für die großen Vögel wieder zurück in den Süden, der Zug in die Winterquartiere sei in vollem Gang.

Die meisten Störche - über 200 Paare - nisteten dem Experten zufolge im Kreis Groß-Gerau. Zudem ließen sie sich wieder im Main-Kinzig-Kreis sowie in der Wetterau nieder. Die Tiere breiteten sich mittlerweile auch stärker nach Mittel- und Nordhessen aus, erklärte Hormann. Was ihnen in diesem Jahr besonders gut getan habe: Das trockene Wetter und viele Feldmäuse.

Seit Jahren wächst die Zahl der Störche in Hessen. "Die Ausweisung von Naturschutzgebieten hat sich bezahlt gemacht", sagte Klaus Hillerich, Experte beim Naturschutzbund (Nabu) Hessen. Zudem zögen viele Tiere nicht mehr bis nach Afrika und blieben in Spanien, was die Gefahren auf ihrem Zugweg verringere. Auch die selteneren Schwarzstörche nisten in Hessen: 2014 zählten die Vogelschützer 66 Paare, für dieses Jahr liegen noch keine verlässlichen Daten vor.

dpa

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