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Städtische Angestellte bestreitet Veruntreuungsvorwürfe

Prozesse Städtische Angestellte bestreitet Veruntreuungsvorwürfe

Eine Angestellte der Stadt Oberursel (Hochtaunuskreis) soll rund 40 000 Euro veruntreut haben. Seit Dienstag steht die 63-Jährige vor dem Amtsgericht Frankfurt.

Frankfurt/Main. Die Anklage wirft ihr vor, im Zeitraum von etwa vier Jahren immer wieder Geldbeträge zur Seite geschafft zu haben. Die Frau war für die Veranstaltungen eines städtischen Kultur- und Sportfördervereins zuständig und hatte deshalb auch das dabei eingenommene Eintrittsgeld verwaltet. Nach einer internen Revision waren 2013 die Unregelmäßigkeiten ans Tageslicht gekommen.

Vor Gericht bestritt die Angeklagte am ersten Verhandlungstag die Vorwürfe. Sie wisse nicht, wo das vermisste Geld geblieben sei. Um nicht von Zuschauern im Gerichtssaal erkannt zu werden, hüllte sie ihren Kopf in ein schwarzes Tuch. Auch die Vernehmung zahlreicher Kollegen der Frau im Zeugenstand brachte das Gericht zunächst nicht weiter. Für den 9. November wurde deshalb ein Fortsetzungstermin anberaumt, zu dem ein Sachverständiger für Buchhaltungswesen geladen werden soll. An diesem Tag ist auch die Verkündung des Urteils vorgesehen.

dpa

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