Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 7 ° Regen

Navigation:
Stadtschreiberin: Neuer Blick auf Selbstverständlichkeiten

Literatur Stadtschreiberin: Neuer Blick auf Selbstverständlichkeiten

Obwohl sie Stadtschreiberhäuser durchaus kritisch sieht, freut sich die Schweizer Schriftstellerin Ruth Schweikert auf ihren neuen Job: Am kommenden Freitag (28. August) wird sie zur Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim ernannt.

Voriger Artikel
Mieter erleiden bei Wohnhausbrand in Neukirchen Rauchvergiftungen
Nächster Artikel
81-Jähriger Rollerfahrer bei Unfall getötet

Ruth Schweikert, Schweizer Schriftstellerin.

Quelle: Ayse Yavas/Archiv

Frankfurt/Main. Damit verbunden sind 20 000 Euro Preisgeld und das Wohnrecht für ein Jahr in dem Frankfurter Stadtteil. Es ist der älteste Preis dieser Art in Deutschland, Schweikert ist bereits die 42. Preisträgerin.

Im nächsten Jahr will sie mit einem ihrer fünf Söhne nach Bergen-Enkheim umziehen. "Es ist ja kein großer kultureller Unterschied, aber es ist doch immer eine Herausforderung, sich in einem Alltag an einem unbekannten Ort einzurichten - das verändert immer auch den Blick auf Selbstverständlichkeiten", sagte sie im Interview der Deutschen Presse-Agentur.

Generell sieht sie Stadtschreiberhäuser als "eine Institution, die man schon kritisch betrachten muss": Die Orte würden von anderen ausgesucht, manchmal gebe es auch inhaltliche Erwartungen. "Die Frage ist, wer profitiert davon? Eine Gemeinde möchte eine Sichtbarkeit herstellen. Auf der anderen Seite steht die künstlerische Freiheit über allem. Da entsteht ein Spannungsfeld."

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr