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Stadthaus eröffnet später als geplant: Innenausstatter in Insolvenz

Kommunen Stadthaus eröffnet später als geplant: Innenausstatter in Insolvenz

Das umstrittene Frankfurter Stadthaus - Herzstück der neuen Altstadt - wird später fertig als geplant. Der technische Ausstatter des Gebäudeinneren sei in die Insolvenz gegangen, sagte Mark Gellert, Sprecher des Planungsdezernenten, am Freitag in Frankfurt zur Begründung und bestätigte damit Medienberichte.

Frankfurt/Main. Einen neuen Termin gebe es noch nicht.

Der rötliche Neubau am Dom werde aber auf jeden Fall spätestens 2016 eröffnet. Betreiber des Veranstaltungshauses mit einem großen Saal und einigen kleinen Räumen soll die Wohnungsbaugesellschaft ABG Frankfurt Holding werden.

Das rund 20 Millionen Euro teure Haus sollte ursprünglich bereits Mitte dieses Jahres eröffnet werden. Außen sei es auch fast vollständig fertig, innen zu rund 80 Prozent. "Wenn es morgen fertig wäre, könnten wir es eh noch nicht einweihen", sagte Gellert. Denn um das Gebäude am Dom sind die Bauarbeiten für die 1944 bei einem Bombenangriff zerstörte Altstadt in vollem Gange.

Bis Ende 2017 soll das Projekt zwischen Dom und Römer abgeschlossen sein. Auf dem fußballfeldgroßen Areal werden 15 Häuser rekonstruiert und 20 neu gebaut. Die Kosten werden auf rund 170 Millionen Euro veranschlagt, davon trägt die Stadt etwa 100 Millionen. "Wir sind im Plan", sagt Gellert. "Abgerechnet wird aber immer zum Schluss."

dpa

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