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Stadt und Uni Kassel kooperieren bei Grimm-Nachlass

Literatur Stadt und Uni Kassel kooperieren bei Grimm-Nachlass

Die Stadt Kassel und die Universität Kassel arbeiten künftig enger zusammen, um den Nachlass der Brüder Grimm für die Forschung weltweit besser abrufbar zu machen.

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Reiner Finkeldey.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Kassel. Am Donnerstag unterzeichneten Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD) und Uni-Präsident Reiner Finkeldey einen Vertrag, mit dem die Stadt große Grimm-Bestände, darunter 7500 Bücher, 1000 Briefe und ebenso viele Druckgrafiken, an die Hochschule übergibt. Diese wird die wichtigsten und wertvollsten digitalisieren und weltweit online abrufbar machen.

"Das ist ein weiterer Schritt, das Erbe der Grimms zu präsentieren und für Kassel und die Welt zugänglich zu machen", sagte Hilgen. Finkeldey betonte, die Kooperation bedeute für die Forschung an der Universität bessere Möglichkeiten. "Aber auch andere Forscher interessieren sich dafür. Das wird jetzt erleichtert."

Hilgen sagte, wegen dieses Nachlasses, der Sammlungs- und Forschungstätigkeit der Uni sowie der Grimmwelt sei Kassel die Grimm-Hauptstadt Deutschlands. Die Märchensammler und Sprachwissenschaftler Wilhelm und Jacob Grimm lebten mit Unterbrechungen zwischen 1798 und 1841 in Kassel.

Bei der Digitalisierung werden Seiten von Büchern oder Briefen einzeln mit einem Spezialgerät eingescannt, anschließend mit weiteren Daten verknüpft und schließlich online gestellt. Das Projekt soll nach Angaben von Brigitte Pfeil, Leiterin der Sondersammlungen in der Kasseler Universitätsbibliothek, bis zu zwei Jahre dauern.

dpa

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