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Staatsanwaltschaft prüft Anklage nach Busunglück-Gutachten

Verkehr Staatsanwaltschaft prüft Anklage nach Busunglück-Gutachten

Gut zwei Monate nach einem schweren Busunglück in Osthessen mit fünf Toten und rund 40 Verletzten liegt das Unfallgutachten vor. Inhalte daraus nannte die Staatsanwaltschaft Fulda am Mittwoch auf Anfrage aber nicht.

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Bei dem A4-Busunglück starben fünf Menschen.

Quelle: Hans-Hubertus Braune/Archiv

Fulda. Zuerst hatte die Zeitung "Rheinpfalz" (Mittwoch) über das Gutachten berichtet.

Der Reisebus aus dem rheinland-pfälzischen Landau war am 30. Dezember auf der A4 zwischen dem Autobahndreieck Kirchheim und der Anschlussstelle Bad Hersfeld mit einem schlingernden Auto zusammengestoßen und etwa 50 Meter eine Böschung hinuntergestürzt. Die Reisenden aus der Pfalz, vor allem Senioren, waren auf dem Weg nach Leipzig, um dort den Jahreswechsel zu feiern.

Die Behörde werde nun prüfen, ob Anklage gegen den Unfallverursacher erhoben werde, sagte Staatsanwalt Harry Wilke. Im Zentrum steht die Frage, ob der 49-jährige Autofahrer mit einer der Witterung angepassten Geschwindigkeit auf der Autobahn 4 unterwegs war, als es krachte. Als nächstes bekommen die Verfahrensbeteiligten Akteneinsicht, allen voran der Verteidiger des Beschuldigten.

dpa

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