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Staatsanwaltschaft fordert Haftstrafe nach Messerattacke

Prozesse Staatsanwaltschaft fordert Haftstrafe nach Messerattacke

Im Prozess um eine lebensgefährliche Messerattacke in einem Frankfurter Linienbus hat die Staatsanwaltschaft drei Jahre und vier Monate Haft gefordert. Trotz der erheblichen Verletzungen des Opfers ging die Anklagevertreterin am Montag vor dem Landgericht Frankfurt von gefährlicher Körperverletzung und nicht von versuchtem Totschlag aus.

Frankfurt/Main. Der 26-jährige Angeklagte habe von sich aus mit der Attacke aufgehört und könne für sich deshalb einen "strafbefreienden Rücktritt vom Totschlagsversuch" in Anspruch nehmen, hieß es in dem Plädoyer. Die Verteidigung ging von Notwehr aus und beantragte höchstens eine Bewährungsstrafe wegen fahrlässiger Körperverletzung. Zu der Messerattacke auf einen anderen Fahrgast war es im Januar dieses Jahres in Frankfurt-Zeilsheim gekommen. Das Urteil wird die Schwurgerichtskammer voraussichtlich am 3. November verkünden.

dpa

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