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Staatsanwalt: Grubenunglück in Unterbreizbach nicht vorhersehbar

Bergbau Staatsanwalt: Grubenunglück in Unterbreizbach nicht vorhersehbar

Rund 15 Monate nach dem Gasausbruch mit drei Toten in der thüringischen Kali-Grube Unterbreizbach hat die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren eingestellt.

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Oberstaatsanwalt Jochen Grundler.

Quelle: Michael Reichel/Archiv

Unterbreizbach/Meiningen. Es sei keinem der Verantwortlichen ein strafrechtlich relevantes Verschulden nachzuweisen, erklärte Oberstaatsanwalt Jochen Grundler von der Staatsanwaltschaft Meiningen am Montag. "Insbesondere war es für keinen der Verantwortlichen vorhersehbar, dass es zu einer Gasfreisetzung dieses Ausmaßes und dieser Intensität kommen würde."

Das betreffe sowohl die an der Sprengung Beteiligten, als auch den für die Betriebspläne Verantwortlichen oder die Genehmigungsbehörde. "Die betrieblichen Abläufe am 1. Oktober 2013 entsprachen der für die Organisation und die Durchführung des Betriebes geltenden Betriebsplanregelung beziehungsweise den Betriebsanweisungen."

Drei Bergleute im Alter von 24, 50 und 56 Jahren waren am 1. Oktober 2013 in 700 Metern Tiefe erstickt. Die Kali-Förderung in Unterbreizbach läuft nach früheren Angaben der K+S Kali GmbH in Kassel seit Anfang April wieder im vollen Umfang.

dpa

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