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Staatsanwalt: Angeklagter handelte in Notwehr bei Messerattacke

Prozesse Staatsanwalt: Angeklagter handelte in Notwehr bei Messerattacke

Im neu aufgerollten Prozess um eine tödliche Messerattacke in Wiesbaden hat die Staatsanwaltschaft nur ein Bußgeld wegen unerlaubten Waffenbesitzes für den Angeklagten gefordert.

Wiesbaden. Der 24-Jährige habe sich in einer Notwehrsituation befunden, begründete der Staatsanwalt am Montag vor dem Landgericht in seinem Plädoyer den Antrag. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, auf dem Gelände der Wiesbadener Fachhochschule im Mai 2011 einem 19-Jährigen nach einem Streit und einer Schlägerei mit einem Klappmesser in den Oberschenkel gestochen zu haben. Weil eine Hauptschlagader getroffen wurde, verblutete das Opfer.

Der Angeklagte war zunächst zu acht Jahren Haft wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof (BGH) hob das Urteil aber auf. In dem neuen Verfahren muss nun geprüft werden, ob der Mann tatsächlich aus Notwehr gehandelt hat.

dpa

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