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Spinnen suchen Hauswärme: Werben um Verständnis

Tiere Spinnen suchen Hauswärme: Werben um Verständnis

Naturschützer rufen dazu auf, im Haus entdeckte Spinnen als Mitbewohner zu tolerieren. Am sinnvollsten sei es, sie einfach dort zu lassen, wo sie sich eingerichtet hätten, sagt Laura Kettering vom Naturschutzbund (Nabu) Rheinland-Pfalz.

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Spinne.

Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv

Mainz/Frankfurt. Dann könnten sie auch ihren Nutzen als Insektenjäger nachweisen. Alternativ könne man eine Spinne mit Glas und Bierdeckel vorsichtig einfangen und ins Freie bringen.

Dann allerdings würden viele Spinnen nach kurzer Zeit den Weg zurück finden, erklärt Julia Altmann, technische Assistentin der Abteilung Arachnologie am Senckenberg-Forschungsinstitut in Frankfurt. "Zitterspinnen kommen mit Sicherheit wieder, auch wenn man sie 500 Meter weit weg trägt." Neben Hausspinnen, die das warme und trockene Zimmerklima suchen, verirren sich auch regelmäßig Spinnen ins Haus, die eigentlich viel lieber unter Steinen, in einer Erdhöhle oder in der Baumrinde überwintern. Solche kleinen Irrläufer, rät Kettering, sollten behutsam ins Freie gesetzt werden.

dpa

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