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Spezialisten untersuchen vermeintliches Rembrandt-Gemälde

Museen Spezialisten untersuchen vermeintliches Rembrandt-Gemälde

Hessische Spezialisten sollen mit Hilfe von Infrarottechnik klären, ob im Herzoglichen Museum im thüringischen Gotha ein echter Rembrandt hängt. Sie untersuchten am Donnerstag mit Infrarottechnik das "Porträt eines alten Mannes mit Kalotte", bei dem es sich möglicherweise um eine Arbeit des niederländischen Barockmalers Rembrandt van Rijn (1606-1699) handelt.

Gotha/Kassel. Zu einem abschließenden Urteil gelangten die Fachleute aber noch nicht, wie ein Sprecher sagte. Die Diskussion über die Herkunft des Gemäldes, das bislang einem Schüler des Malers zugeschrieben wurde, ist im vergangenen Herbst entflammt.

Die Fachleute der Museumslandschaft Hessen Kassel, deren Gemäldegalerie der alten Meister eine der größten Rembrandt-Sammlungen in Deutschland besitzt, durchleuchteten mit der Infrarot-Kamera die verschiedenen Gemäldeschichten. Dabei hätten sich Übermalungen gezeigt, die auf nachträgliche Veränderungen am Bild hinweisen. Die Auswertung der Aufnahmen wird voraussichtlich einige Wochen in Anspruch nehmen. Danach ist laut Stiftung noch eine zweite Untersuchung nötig, bei der das Gemälde geröntgt werden soll.

Die Gothaer Herzöge hatten 350 Jahre lang Kunstschätze gesammelt, rund 1000 Exponate sind im Herzoglichen Museum zu sehen.

dpa

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