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Spendenaktionen nach Polizisten-Tod in Mittelhessen

Kriminalität Spendenaktionen nach Polizisten-Tod in Mittelhessen

Der gewaltsame Tod eines Polizisten in Herborn sorgt weiterhin für große Anteilnahme. Die Polizei in Mittelhessen richtete nach Angaben vom Montag ein Spendenkonto für die Hinterbliebenen ein.

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Polizisten am abgesperrten Tatort in Herborn.

Quelle: Frank Rumpenhorst

Herborn/Mannheim. Der Fall sorgte auch über die Landesgrenze hinweg für Bestürzung: "Diese traurige Nachricht hat uns alle sehr betroffen gemacht und erschüttert", berichtete Thomas Mohr, Chef der Mannheimer Bezirksgruppe der Gewerkschaft der Polizei (GdP).

Die Gruppe hatte demnach an Weihnachten gemeinsam mit der Markus-Paul-Stiftung eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Die Erlöse sollen den Familien des Getöteten sowie des verletzten Beamten zugutekommen. Es seien bereits zahlreiche Spenden und Beileidsbekundungen eingegangen. Die Stiftung setzt sich nach eigenen Angaben für Opfer von Gewalt ein.

Der 46 Jahre alte Polizeibeamte war bei einem Einsatz an Heiligabend im mittelhessischen Herborn getötet worden. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte in einem Regionalzug im Bahnhof ein betrunkener 27-Jähriger den Polizisten sowie einen Kollegen mit einem Messer angegriffen. Er traf den Familienvater tödlich, der 47-jährige Kollege erlitt schwere Verletzungen. Der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im hessischen Landtag, Alexander Bauer, sprach am Montag von "niederträchtigen Angriffen".

dpa

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