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Soziologe Horx: "Slow-Trend" wirkt sich positiv auf Arbeitswelt aus

Gesellschaft Soziologe Horx: "Slow-Trend" wirkt sich positiv auf Arbeitswelt aus

Der Zukunftsforscher und Soziologe Matthias Horx sieht in der Gesellschaft einen wachsenden Drang nach Entschleunigung. "Der "Slow-Trend" wird sich in vielen Bereichen durchsetzen.

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Matthias Horx sitzt für ein Porträt an seinem Laptop in einem Sessel.

Quelle: Gregor Fischer/Archiv

Frankfurt/Main. Es gibt ein tiefes Bedürfnis nach Entschleunigung im Sinne höherer Lebensqualität", sagte der Publizist und Leiter des Zukunftsinstituts in Frankfurt der Deutschen Presse-Agentur. Eine Weiterführung des Slow-Trends sei der Achtsamkeits-Trend, der zu einem der großen kulturellen Leit-Trends der Zukunft avanciere. Horx erklärte: "Viele Menschen haben das Gefühl, dass sie Opfer eines Wandels sind, auf den sie keinen Einfluss haben." Achtsamkeits-Management setze genau an diesem Problem an. Das bisher propagierte Arbeitsmodell der Rationalisierungs-Effizienz - möglichst hoher Output und Profit bei gleichbleibenden Ressourcen - sei an Grenzen gelangt. Achtsamkeits-Management ziele hingegen auf Effektivität im Sinne besserer Motivation und Kooperation zwischen Mitarbeitern.

Arbeit, erläuterte Horx, diene schließlich nicht nur zum Lebensunterhalt, sondern gebe auch Gestaltungsräume und bestimme die Identität. Neben finanziellen Aspekten sorgten vor allem Anerkennung, Spaß an der Arbeit, Kreativität sowie gemeinsame Ziele und Werte für eine hohe Arbeitsmotivation der Beschäftigten.

dpa

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