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"Sozialer Wohnungsbau" für Schwarzstörche in Hessen

Tiere "Sozialer Wohnungsbau" für Schwarzstörche in Hessen

Neben weißen Störchen kehren derzeit auch die Schwarzstörche aus dem Winterquartier im Süden in ihre Brutgebiete nach Hessen zurück. Die scheuen Tiere nisten sich vor allem in den stillen Wäldern der osthessischen Rhön ein, wie die Verwaltung des Biosphärenreservats Rhön am Mittwoch in Gersfeld mitteilte.

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Gelten als besonders scheu: Schwarzstörche.

Quelle: Horst Pfeiffer/Archiv

Gersfeld/Frankfurt. Da Schwarzstörche schlechte Nestbauer seien, lege man immer wieder Kunsthorste für sie an, so der Artenschutzbeauftragte Ewald Sauer. "Dieser soziale Wohnungsbau für den Schwarzstorch hat sich bewährt." Das Gebiet verteilt sich auf die Länder Hessen, Thüringen und Bayern.

Weißstörche brüten nach Angaben der Staatlichen Vogelschutzwarte Frankfurt dagegen vor allem im Süden des Landes. Seit geraumer Zeit seien die Vögel aber immer weiter nach Norden vorgedrungen. Im vergangenen Jahr brüteten in Hessen insgesamt 333 Weißstorch-Paare. Viele hätten die Brut wegen der langanhaltenden Kälte aber abgebrochen, sagte Gerd Bauschmann von der Vogelschutzwarte der Nachrichtenagentur dpa. Dieses Jahr seien die Bedingungen besser.

Den Winter verbringt der Großteil der hessischen Störche in Südspanien, manche aber auch in Afrika. In mehreren Wellen fliegen sie im Frühjahr in die Brutgebiete.

dpa

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