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Sozialarbeiter schwer verletzt: Mann wegen Mordversuchs angeklagt

Prozesse Sozialarbeiter schwer verletzt: Mann wegen Mordversuchs angeklagt

Er hat auf offener Straße um sich geschossen und dabei einen gänzlich unbeteiligten Sozialarbeiter schwer verletzt: Ein 31-Jähriger muss sich seit Mittwoch zum zweiten Mal vor dem Landgericht Frankfurt verantworten.

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Der 31-Jährige muss sich vor dem Landgericht verantworten.

Quelle: Frank May/Archiv

Frankfurt/Main. Die Anklage legt ihm versuchten Mord zur Last. Der Angeklagte hatte im Mai vergangenen Jahres nach einer Schlägerei in einer Gaststätte im Frankfurter Bahnhofsviertel das Feuer gegen seinen Kontrahenten eröffnet.

Getroffen hat er zwei unbeteiligte Opfer: einen zufällig auf dem Trottoir entlanglaufenden Sozialarbeiter, der nach einem Bauchschuss notoperiert werden musste, sowie einen weiteren Mann. Am ersten Verhandlungstag schwieg der Angeklagte, kündigte aber eine Aussage für einen am 22. September angesetzten Prozesstag an.

Bereits im März hatte das Gericht gegen ihn verhandelt. In diesem Prozess kamen Anhaltspunkte für eine psychiatrische Krankheit zum Vorschein. Der Prozess wurde daraufhin abgebrochen. Zwischenzeitlich wurde der Mann von einem Facharzt untersucht. Vor dem Prozess hat er eine Schmerzensgeldzahlung von 20 000 Euro an den 37 Jahre alten Sozialarbeiter akzeptiert. Das Opfer arbeitet in einer Drogenhilfseinrichtung im Bahnhofsviertel. Die Schwurgerichtskammer hat vorerst fünf Fortsetzungstermine bestimmt.

dpa

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